herCAREER am 13. und 14.10.16 in München

Start up – Jetzt! bei herCAREER

Liebe Karriere-interessierte Damen!

Am 13.10.16 halte ich einen Vortrag zu meinem Buch „Start up – Jetzt!“ auf der herCAREER in München. Wer Interesse hat, an der gesamten Messe am 13.10 oder 14.10 teilzunehmen, schreibt mir einfach eine kurze Nachricht. Die ersten 10 Damen erhalten einen kostenlosen Tagespass!

Ich freue mich auf das Event!

Beste Grüße,

Thorsten

herCAREER am 13. und 14.10.16 in München
herCAREER am 13. und 14.10.16 in München

Werbeplanung.at Summit 2016

Ich möchte hier gerne noch einige Impressionen meines Vortrags zum Thema „Corporate Entrepreneurship“ am Werbeplanung.at Summit 2016 teilen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg mit spannenden Themen und Teilnehmern. Ich selbst durfte mein Buch „Revolution dank Innovation“ in einer Keynote vorstellen, bevor wir zusammen mit Armin Wolf in die Diskussion „Disrupting Austria“ einstiegen.

Lessons Learned für mehr Innovation

Abschließend zum Thema, wie machen wir Unternehmen oder gar ganze Regionen innovativer, lässt sich für mich festhalten: Es ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Egal ob in einem etablierten Unternehmen – hier müssen alle Abteilungen und Ebenen mit am gleichen Strang ziehen – oder in einer Region (wie dem großen Vorbild Silicon Valley) – hier müssen Firmen, einzelne Personen, Industrieverbände und die regionale Verwaltung ebenfalls das gleiche Ziel vor Augen haben.

Und ebenso wichtig ist, zu erkennen, dass selbst in Zeiten der Digitalisierung, in der wir Freunde nicht mehr treffen müssen, sondern nur noch auf Instagram verfolgen, zählt der persönliche Austausch mehr denn je. Wichtiges, implizites Wissen und Informationen werden oft nur beiläufig und im informellen Austausch weitergegeben.

Es ist daher nicht zuletzt das Feierabendbier in der gemeinsamen Stammkneipe, die das Silicon Valley zu dem gemacht hat, was es heute ist.

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Werbeplanung.at SUMMIT 2016 – ich bin dabei!

Ich freue mich, beim Werbeplanung.at SUMMIT 2016 in Wien als Referent dabei zu sein! Im Panel „Disrupting Austria“ wird es um mein neues Buch „Revolution dank Innovation“ und weitere spannende Themen, rund um Unternehmertum im Unternehmen gehen! Hier findet ihr ein kurzes Interview, das ich zusammen mit dem Team des Werbeplanung.at SUMMITs gefüht habe. Viel Spaß beim Lesen und vielleicht sieht man sich ja vor Ort!

Werbeplanung.at SUMMIT 2016

 

Revolution dank Innovation

… das ist der Titel meines im Frühjahr erscheinenden Buches und die Antwort auf die Frage: „Was hast du das ganze letzte Jahr eigentlich gemacht?“. Stimmt, der Blog ist durch dieses Projekt (und meine haupt- sowie nebenberuflichen Tätigkeiten) ein wenig in den Hintergrund getreten. Aber wie jedes Jahr das Versprechen: Dies soll sich ändern. Naja, vielleicht wird es das, vielleicht reiht es sich aber auch wieder in die Liste der unerfüllten guten Vorsätze ein. Es bleibt spannend!

Mit Corporate Entrepreneurship zurück an die Spitze

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Revolution dank Innovation erscheint Q1/2016 im Campus Verlag

Zeit für ein wenig Eigenwerbung: Das Buch beschäftigt sich mit der Frage, wie sich etablierte Unternehmen an der Innovationsfront gegen die Startup-Konkurrenz behaupten können. Meine Antwort: Mit Corporate Entrepreneurship. Ich habe für das Buch viele Senior Manager und Innovationstreiber aus großen deutschen Unternehmen interviewt, die ihre Strategien mit dem Leser teilen. Unterfüttert ist das alles mit wissenschaftlichen Ansätzen und noch mehr Meinung!

Eine Kampfansage

Denn aus meiner Sicht geht es so nicht weiter. Das Wirtschaftssystem, das wir heute noch immer mehrheitlich leben, ist (im wahrsten Sinne) aus der Zeit gefallen. Alte Strukturen, das Verständnis von Kultur und vor allem auch Führung müssen sich ändern, wenn die alten Dinosaurier nicht aussterben wollen. Frei nach dem Motto „Change or Die!“ möchte ich in diesem Buch konkrete Ansätze bieten, wie dem drohenden Ende entgegengewirkt werden kann.

Für jeden etwas dabei

Es gibt drei goldene Regeln für Content Marketing: Sei hilfreich, authentisch und kein Verkäufer – und auch wenn ich die letzte der drei hiermit vollends missachte: Das Buch richtet sich an jeden, der für ein Unternehmen arbeitet und etwas bewegen will – egal auf welche Hierarchiestufe, egal in welcher Branche. Manager, die in ihren Abteilungen einiges umstellen möchten, finden hier ebenso wichtige Einblicke und Denkanstöße, wie junge Arbeitnehmer, die am liebsten selbst gegründet hätten, nun aber erst mal in einem Konzern anfangen.

Vielen Dank!

Auf diesem Wege möchte ich mich bereits jetzt bei allen Mitwirkenden bedanken. Mit der Hilfe vieler wurde aus diesem Projekt etwas richtig Spannendes! Sicherlich werde ich hier den offiziellen Verkaufsstart bekanntgeben. Für alle, die auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie das Buch beim renommierten Campus Verlag auch bereits jetzt vorbestellen!

Flüchtlinge, Gen Y und die IHK Köln

Am Mittwoch den 30. September 2015 war ich zu Gast bei der IHK Köln, die mich als Referent zum Thema „Generation Y“ eingeladen hatte. In der rundum gelungenen Veranstaltung, ging es um die Frage, wie Unternehmer aus der Region um Köln mit den neuen Herausforderungen der Generation Y umgehen sollten. Mit von der Partie war auch Martina Mangelsdorf, die ein ganzes Buch über die Gen Y verfasst hat.

Mitten in die Diskussion um die Generation Y richtete ein besorgter Unternehmer auch eine Frage hinsichtlich der Flüchtlingsdiskussion an die Referenten. „Wie gehen wir damit um?“ – eine Frage, die zwar für alle ein wenig außerhalb des Rahmens schien, die aber nicht unbeantwortet bleiben sollte. Konsens war, dass Deutschland einiges tun muss, um diese Menschen zu integrieren, sie auszubilden und so Deutschland zu einem wettbewerbsfähigeren Land in der Zukunft zu machen. Klar war aber auch, dass es an Vorbildern – auch aus der Wirtschaftswelt – fehlt, die konkrete Visionen mit den Menschen teilen, die heute noch Angst und Verunsicherung hinsichtlich dieser Thematik verspüren. Auch ich habe mir im Nachgang einige Gedanken hierzu gemacht und werde sie ggf. in kommenden Beiträgen diskutieren.

Auf diesem Wege möchte ich mich nochmals bei der IHK Köln für die Gastfreundschaft und bei allen Diskussionspartnern für die kreativen Fragen bedanken!
Danke auch an Astrid Pethan für die Fotos!

 

Don Draper macht weiter…

Mit unglaublicher Freude aber auch großer Wehmut habe ich am Sonntagabend die finale Folge der Serie „Mad Men“ gesehen. Ein Stück TV-Geschichte, das mich acht Jahre lang begleitet hat, ging zu Ende. Ich kann es mir daher nicht nehmen lassen, hier auf Generation That’s Y! einen kurzen Beitrag zur Interpretation dieser letzten und höchst komplexen Folge zu verfassen. Ich betrachte die Begegnung der in Umlauf geratenen, abwegigen Interpretationen als meine Pflicht einer Serie gegenüber, die mir in dunklen Stunden den Spaß an „Business“ zurückgegeben hat.

Don Draper nach seiner Beichte
Don Draper nach seiner Beichte

Nicht jeder ist vom hohen Unterhaltungswert dieser Serie restlos überzeugt, für mich machen aber genau die oft kritisierten, „wenig actionreichen Abläufe“ und „wahrhaftigen“ Dialoge den Reiz aus. Unschätzbar wertvoll sind auch die unzähligen Business-Lessons, die ein angehender wie auch erfahrener Geschäftsmann aus Mad Men ziehen kann, sowie die unterhaltsamen Geschichtsstunden über die US-amerikanische Gesellschaft jener Zeit. Für mich ist das Ende besonders schmerzlich, da es auch die einzige Serie ist, die ich mir zweimal komplett angesehen habe – mit einer aufsummierten Länge von immerhin fast 160 Stunden eine beträchtliche Zeitinvestition.

Previously on Mad Men…

Die letzte Folge (Achtung! Spoiler Alert) ist eine Kompression der sieben Staffeln und verbindet so unvorhersehbaren Wahnsinn mit „business as usual“. Donald Draper, der einige Folgen zuvor seinen Arbeitsplatz bei McCann Erickson spontan verlassen hatte, um auf einen ungeplanten Trip von New York nach Kalifornien aufzubrechen, findet sich in einem spirituellen Zentrum wieder. Er folgte Stephanie, Ana Drapers Nichte und damit für Don das letzte bisschen gestohlener Familie, das ihm nach Anas tragischem Tod geblieben ist. Zunächst nimmt Don skeptisch an den spirituellen Sitzungen, wie Meditation und Raumfühlen, teil – aus Liebe zu Stephanie. Als diese das Zentrum nach einem mentalen Zusammenbruch in Dons Wagen verlässt, bleibt er alleine zurück.

Don weint
Don weint

Angeschlagen von der Nachricht, dass Betty – seine erste Ehefrau – unheilbar an Krebs erkrankt ist und die gemeinsamen Kinder nach ihrem Tod nicht Don, sondern ihrem Bruder überlassen möchte, erlebt auch Don einen mentalen Zusammenbruch. Während eines Telefongesprächs mit Peggy, das einer Beichte seiner Desertation aus dem Koreakrieg und seines Identitätsbetrugs gleichkommt, kann er sich nicht mehr auf den Beinen halten. Die Offenlegung der Ereignisse, die Don Draper, wie wir ihn kennen, erst schufen und die Tatsache, dass Peggy sich ausschließlich um seinen Gesundheitszustand sorgt und ihm damit indirekt die größte Sünde, die er aus seiner Sicht im Leben begangen hat, vergibt, paralysiert ihn.

Don, der Hippie?

Die Serie endet mit einem Don, wie wir ihn noch nie sahen: Er nimmt einen scheinbar ungeliebten Familienvater bei einer Sitzung in den Arm und beide schluchzen ohne Unterlass. Am Ende sehen wir Don Draper in Meditationspose mit leichtem Lächeln auf dem Gesicht und eine Einspielung des 1971 erschienen Coca Cola Werbespots „Mountain Top – I’d like to buy the world a Coke“.

Viel wurde bereits über dieses Finale geschrieben und darüber, dass „Odysseus nach Hause gekommen“ sei, dass Don Draper endlich innere Ruhe gefunden habe und auch die anderen Charaktere ihre Träume zum größten Teil verwirklichen konnten. Ich sehe das anders. Don Draper macht weiter, er hört nicht einfach auf – wer das glaubt, hat die letzten acht Jahre nicht aufgepasst. Hier ist meine Version, wie Mad Men endet… oder eben nicht.

Die Idee seines Lebens

Don bei der Meditation
Don bei der Meditation

Don Draper ist in der letzten Einstellung, in der wir ihn sehen, kein haariger Hippie. Wir sehen einen säuberlich rasierten Mann, mit einem tadellosen Hemd und einem Grinsen auf dem Gesicht, dass nicht Frieden ausdrückt, sondern einen Einfall – den wohl besten seiner Karriere: Die Idee einer Werbestrategie für die damals wertvollste Marke der Welt, „Coca Cola“. Denn Don Draper nutz seine eigenen Erfahrungen und die Dinge, die ihm in seinem Leben widerfahren. Mit diesen kreiert er Ideen, die genau die versteckten Bedürfnisse der Kunden ansprechen, um das Produkt erfolgreich zu platzieren. Und auch diesmal ist nichts anders: Die ständige Bedrohung durch den Kalten Krieg, die Emanzipation einer jungen gegenüber der alten Kriegsgeneration – all das wollten die Menschen 1971 hinter sich lassen und suchten nach „ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude“, wie es auch Nicole zehn Jahre später in Deutschland sang. Hinzu kommt, dass der „Hilltop“ Werbespot, der genau dieses Bedürfnis nach Völkerverständigung mit dem weltweiten Verkaufsschlager „Cola“ zu verknüpfen versucht, tatsächlich auch in Wahrheit von McCann Erickson geschaffen wurde.

Alle Wege führen zu Coca Cola

Hilltop von Coka Cola
Hilltop von Coca Cola

Und hier kommt alles zusammen: Don verließ McCann an jenem Vormittag, um auf den Trip aufzubrechen, weil er in einem Meer von Creative Executives unterging – er stach nicht mehr heraus, der Raum krümmte sich nicht mehr um ihn. Für Coca Cola zu arbeiten war der Grund, warum sich Don von McCann Ericksons CEO Jim Hobart überreden ließ, in die Zentrale zu ziehen. Hier in einem Meeting unterzugehen – er, der „Große Weiße Wal“, wie ihn Hobart nannte – kam nicht in Frage. Er brauchte Distanz, Input durch neue Erfahrungen und Zeit für neue Ideen. Nun fand er eine Idee, die ihn zur Legende werden lassen sollte.

Auch Peggy sprach Cola an, kurz bevor Don zusammenbrach: „Willst du nicht für Coca Cola arbeiten?“ Und es ist auch kein Zufall, dass das blonde Mädchen, das zu Beginn des Spots zu sehen ist, der Rezeptionistin im spirituellen Zentrum mehr als ähnlich sieht. Sie versicherte Don nämlich: „Du kannst gehen, wann und wohin du möchtest.“ Aber genau das kann er nicht. Weder im spirituellen Zentrum (sein Wagen ist fort) noch im echten Leben. Weder schaffte er es in den sieben Staffeln zuvor, noch könnte er es jetzt. Zwar rannte er bereits zweimal davon, aber nie war seine berufliche Stellung ernsthaft bedroht. Eine Legende wie er, die sich immer wieder als Schlüssel zum Erfolg herausgestellt hat, steht nie vor verschlossenen Türen – auch nicht bei McCann Erickson.

Das Ende von Donald Draper

Don mach weiter
Don mach weiter

Es ist also anzunehmen, dass Don nach New York zurückkehrte – im Gepäck nicht mehr als die Idee für einen der wohl berühmtesten Werbespots aller Zeiten. Er bekommt sein Meeting mit Coca Cola und erzählt von seinen Erfahrungen: Was er sah, was er sich dabei dachte, was die Menschen suchen und was Coca Cola ihnen bieten kann: Heimat … und das nicht nur in den USA, sondern überall auf der Welt.

Am Ende wird Don wohl an den Folgen seines Alkoholkonsums sterben, an Lungenkrebs oder an einem Herzinfarkt. Höchstwahrscheinlich wird dies entweder in seinem Büro, im Bett mit einer schönen, unbekannten sowie verheirateten Frau oder aber mitten in einem Pitch geschehen – ein spektakulärer Abgang.

Eins ist aber sicher: Er hört nicht einfach auf. Don macht weiter, bis er nicht mehr kann.

Die Zukunft der Arbeit – 3 Interviews mit Work Life Romance

Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Wie wichtig ist Unternehmertum für die sozialen Fragestellungen der Zukunft und was kann der Einzelne zu einem werteorientierteren System beitragen? Diese und noch einige Fragen mehr habe ich im Interview mit Rober Kötter von Work Life Rromance beantwortet.

Hier das erste Interview zum Thema „Startups

Das zweite Interview dreht sich um die „Zukunft der Arbeit“ und was sie mit Mut zu tun hat.

Im letzten Interview geht es um die Frage, wie die „Sozialen Herausforderungen“ in Zukunft gemeistert werden können und wie wir dies zu einer Revolution machen.

Edit: Wir haben das erste Interview nochmal neu aufgezeichnet – die Qualität war beim ersten Versuch leider nicht zufriedenstellend.